Pressemitteilung

Launch einer neuen App für Krebspatienten in Italien, um Behandlungsoptionen zu finden

Dank künstlicher Intelligenz bietet die CURIA-App Krebspatienten zuverlässige und individuelle Informationen zu Behandlungen, klinischen Studien und Experten.

Eschborn, 15. Dezember 2020 - CURIA, eine in Deutschland entwickelte, kostenlose mobile App, steht nun auch in Italien zum Download auf Android und iOS zur Verfügung. Die App wird mit Unterstützung von IncontraDonna Onlus, einer der wichtigsten Patientenvereinigungen für Brustkrebs, eingeführt.

CURIA bietet Krebspatienten Zugang zu genauen und individuell strukturierten Informationen, die dank eines Fragebogens auf das persönliche Krebsprofil eines Patienten zugeschnitten wird. Die KI-Technologie, die von einem qualifizierten Human-Care-Team überwacht wird, sammelt Informationen zu Behandlungen, klinischen Studien und Experten aus akkreditierten Quellen wie Zulassungsbehörden und internationalen Registern für klinische Studien und hält sie ständig auf dem neuesten Stand.

Im Jahr 2020 wurden in Italien 377.0001 neue Krebsfälle diagnostiziert. In ihrer gemeinsamen Mission, Strategien zur Krebsbekämpfung zu fördern, arbeiten CURIA und IncontraDonna einer aktiveren Beteiligung von Patienten an ihrer Krebsbehandlung mit dem Ziel die Entscheidungsfindung zu verbessern.

Mehr als 70 % der italienischen Krebspatienten gaben an, dass die Nutzung von Gesundheits-Apps dazu führt, dass sie sich mehr mit ihrer eigenen Gesundheit auseinandersetzen und ihr Wissen über ihre eigene Krankheit erweitern.2

"Für Menschen mit Krebs ist es sehr wichtig, online nach möglichen Behandlungsoptionen für ihre Krankheit zu suchen oder eine zweite Meinung einzuholen. Viele der Informationen sind jedoch veraltet oder irrelevant. Die Technologie von CURIA ist darauf ausgelegt, nur relevante Informationen in einem leicht verständlichen Format bereitzustellen", sagt Chiara Thanner, CURIA App Lead.

Die CURIA App bietet Patienten auch die Möglichkeit, abhängig von ihrem Interessengebiet, sich für klinische Studien zu bewerben und so verschiedene Forschungs- und Behandlungsmöglichkeiten zu erkunden.

Prof. Adriana Bonifacino, Präsidentin von IncontraDonna Onlus, erklärt: "Der internationale Trend geht in Richtung einer verstärkten Beteiligung von Patienten und Bürgern an der klinischen Forschung. In Italien gibt es noch viel zu tun, um die Bevölkerung für die Möglichkeit zu sensibilisieren, sich aktiv für die Teilnahme an einer klinischen Studie zu entscheiden; um die Teilnahme zu fördern, ist es notwendig, den Wert der Forschung und die Methoden zu ihrer Entwicklung zu bewerben".

Quellen:

1. AIRTUM, AIOM (2020), I numeri del cancro in Italia 2020 per cittadini e pazienti.
https://www.aiom.it/wp-content/uploads/2020/10/2020_Numeri_Cancro-operatori-web.pdf

2. Osservatorio sulla condizione assistenziale dei malati oncologici (2020), 12° Rapporto sulla condizione assistenziale dei malati oncologici, pp. 146-151.
https://osservatorio.favo.it/dodicesimo-rapporto/